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1986 in Eriwan (Armenien) geborene Pianistin.

Nare Karoyan 2

Source: http://www.myspace.com/narekaroyan

BiographieBearbeiten

Naré Karoyan entstammt einer Musikerfamilie, in der sie von der Mutter schon in früher Kindheit ersten Klavierunterricht erhielt. Mit sechs Jahren trat sie in die Klasse von Karine Ohanyan an der Staatl. Tschaikowski Musikschule ein und entschloss sich, nach einem Studienaufenthalt am Tschaikowski Konservatorium Moskau ihre Ausbildung in Deutschland fortzusetzen. So wurde sie mit 16 Jahren Jungstudentin in der Klasse von Prof. Pascal Devoyon an der Universität der Künste Berlin und absolvierte anschließend das Grundstudium an der Musikhochschule Köln unter der Leitung von Prof. Pierre-Laurent Aimard. Seit 2007 studiert Naré Karoyan bei Prof. Peter Eicher an der Musikhochschule Karlsruhe, zur Zeit im Masterstudiengang.

Schon seit früher Jugend hat Naré Karoyan bei zahlreichen Konzertauftritten, auch mit namhaften Orchestern, sowie bei nationalen und internationalen Wettbewerben ihr außergewöhnliches pianistisches Talent unter Beweis stellen können. Immer dem Tiefengehalt der Werke verpflichtet, zeichnet sich ihr Spiel, fern von vordergründiger Selbstdarstellung, durch noble Balance von Intellekt und Emotion aus; ihre Virtuosität steht stets im Dienst einer lebendigen, philosophischen Werkschau mit dem Ziel, an die Wertvorstellungen mitteleuropäischer Tradition anzuknüpfen.

In einer Reihe von Spezialkursen unter namhaften Dozenten hat sie als Solistin und Kammermusikerin auch auf dem Gebiet der Alten Musik sowie der Zeitgenössischen Musik große Kompetenz erworben. In vielen Auftritten, beispielsweise mit ihrem Klaviertrio "Clapialo", oder mit der künstlerischen Leitung einer jährlichen Projektwoche zur modernen Aufführungspraxis in ihrem Heimatland konnte sie dies überzeugend zum Ausdruck bringen. [1].

Im Februar 2010 wurde sie als Stipendiatin in die Yehudi Menuhin Förderung „Live Music Now Oberrhein e.V.“ aufgenommen. [2]

2011Bearbeiten

15.11.: im Rahmen der Veranstaltung "Unter dem Schnee wird meine Rose knospen... Meinungsfreiheit in der Türkei?": Programm: armenische Volkslieder von Komitas Vardapet, „Denge“ eine Komposition von Zeynep Gediziogla und Klaviermusik von Paul Hindemith, WDR Sendesaal, Köln [3]

13.12.: mit Melanie Steiner, Flöten, Karlsruhe


AnmerkungenBearbeiten

  1. Naré Karoyan bei MySpace, 14.12.2011. Die Seite ermöglicht, eine Reihe von Musikbeispielen abzuhören, darunter Werke von Kurtág, Messien und Debussy; sehr empfehlenswert!
  2. LiveMusicNow, 14.12.2011
  3. Flyer im Archiv bei Hagalil, 14.12.2011