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Quelle: AMC Artist Management

Grigori Lipmanowitsch Sokolow (russisch: Григорий Липманович Соколов, wiss. Transliteration Grigorij Lipmanovič Sokolov); geb. 18. April 1950 in Leningrad [1]

BiographieBearbeiten

2010Bearbeiten

  • 21. April: im Kongresshaus Heidelberg, Heidelberger Frühling [2]

2012Bearbeiten

  • 10. Februar: Kammermusik im Feierabendhaus. Grigry Sokolov, Klavier, BASF Feierabendhaus, Ludwigshafen
    • Programm: Jean-Philippe Rameau (1683-1764) . Suite en re, Wolfgang Amadeus Mozart - Sonate a-Moll KV 310 (300d), Johannes Brahms (1833-1897) - Variationen über ein Thema von Händel op. 24 (1861), Drei Intermezzi op. 117 (1892)

DiskographieBearbeiten

2011Bearbeiten

  • Grigory Sokolov - Complete Recordings (10CD: naive OP 30528)


ReferenzenBearbeiten

  1. Wikipedia, 11.2.2012
  2. F.A.Z., 24.4.2010, 29.2.2012

Bibliographie/QuellenBearbeiten

OnlineBearbeiten

Berichterstattung, chronologischBearbeiten

2004Bearbeiten

  • Grigory Sokolov spielte mit dem DSO unter der Leitung von Trevor Pinnock. Musik bleibt, wo sie nicht ist, von Jan Brachmann, in: Berliner Zeitung, 5.4.2004, 29.2.2012
    • "... spielte der russische Pianist mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Mozarts A-Dur-Konzert KV 488. ... Dieser Pianist muss Töne als lebendige Wesen begreifen, denen gegenüber er zu verantworten hat, dass sie nicht vergebens in den Klang gerufen wurden. Betulich, ängstlich oder verkrampft wirkt das allerdings nie.

2007Bearbeiten

  • Der alte Mann und das Notenmeer. Grigory Sokolov erweist sich mit Werken von Schubert und Skrjabin in der Laiszhalle als muiskalische Naturgewalt am Klavier, von Helmut Peters, in: [ http://www.welt.de/welt_print/article835230/Der_alte_Mann_und_das_Notenmeer.html Die Welt, 26.4.2007], 29.2.2012
    • "Sicher hat es Grigory Sokolov gefreut, dass die Musikhalle am Dienstagabend für sein alles andere als leichtes Recital-Programm so prall gefüllt war. Ob der wenig marketingorientierte russische Pianist sein Publikum allerdings so dringend braucht wie das Publikum ihn, ist fraglich. Der verschlossene Einzelgänger versinkt ja förmlich in seinem Flügel, zieht ihn zu sich heran und verschmilzt mit dem Instrument zu einer unzerstörbaren Einheit. Tief gebeugt über die Tastatur befindet sich Sokolovs ganzer Körper in Hochspannung, die auch nicht abnimmt, wenn er nach dem Anfangsstück erst mal verbeugungslos die Bühne verlässt. ..."
  • Grenze und Grösse des Ausdrucks. Grigory Sokolovs Zürcher Klavierabend, von Martin Meyer, in: NZZ Online, 3. Dezember 2007, 29.2.2012
    • "... Die Statur des Klavierriesen steht nicht zur Diskussion. Einer, der ihn inzwischen an die zwanzig Mal gehört hat, wünscht sich bloss und für die Zukunft wieder mehr Verfeinerung in Anschlag, Rhythmus, Absicht. Denn die Handschrift, so scheint es, wächst zusehends ein wenig ins Grosse und – für allzu viele pedalisierte Pausen – Flächige: als könnte der Maestro kaum mehr loslassen. Wie schliesslich in Mazurken von Chopin, zur Zugabe."


2008Bearbeiten

  • Laeiszhalle: Grigory Sokolov begeisterte mit Mozart und Chopin. Ein gewaltiger Spannungsbogen, in: Hamburger Abendblatt, 6.2.2008, 29.2.2012
    • "HAMBURG. Es schien, als dränge der Jubel gar nicht recht an sein Ohr: So weltabgewandt, ja geradezu entrückt wirkte Grigory Sokolov bei seinem Klavierabend in der fast ausverkauften Laeiszhalle. Und diese strenge Haltung löste sich nicht einmal zu einem leisen Lächeln, als das Publikum ihn auch nach der sechsten Zugabe nicht ziehen lassen wollte. Dabei hatte sich der Russe die Ovationen mehr als redlich verdient. Seine Interpretation zweier früher Mozart-Sonaten sowie der Preludes op. 28 von Chopin überzeugte so uneingeschränkt, dass jeder Einwand im Detail als unangemessene Krittelei erscheinen müsste. ... Großartig. C.W."

2009Bearbeiten

  • Klavier-Festival Ruhr. Grigory Sokolov ließ Zeit und Raum vergessen, von Klaus Lipinski, in: Ruhr-Nachrichten, 13.7.2009, 29.2.2012
    • "Zwei Beethoven-Sonaten standen beim Klavier-Festival Ruhr auf dem Programm, op. 2,2 und op. 27,1. Dazu die "Gasteiner"-Sonate D 850 von Schubert. Pianist Grigory Sokolov ließ dabei Zeit und Raum vergessen. ..."

2010Bearbeiten

  • Pianistische Offenbarung: Wie man in Musik verschwindet, von Julia Spinola, in:FAZ, 24.4.2010, 29.2.2012
    • "Der berühmteste Geheimtipp der Musikwelt: Der Pianist Grigorij Sokolov wirft uns auf die großen Rätsel der Musik zurück. In Heidelberg gab er mit Schumann, Brahms und Bach eine faszinierende Probe seiner Kunst. Grigorij Sokolov ist einzigartig. Ein Pianist, dessen Genie die Möglichkeiten der Kategorisierung, des stilistischen Vergleichs und der metaphorischen Umschreibung auf so radikale Weise zu sprengen scheint, dass man sich beim Versuch einer Annäherung an seine Größe zunächst einmal schmerzhaft zurückgeworfen sieht auf die nicht einzulösende Notwendigkeit, für dieses pianistische Phänomen eine eigene Sprache erst erfinden zu müssen. ..."
  • Konzert: Grigori Sokolov. Das Drängende im Dunkeln, von Christoph Irrgeher, in: Wiener Zeitung, 13.12.2010, 29.2.2012
    • "Grigori Sokolov, Klaviervirtuose aus St. Petersburg, ist für vieles zu rühmen; nur für eines wohl kaum: Leutseligkeit. Auf- und Abgänge vollführt er mit der Routine eines effizienten Kellners, seine Verbeugungen sind ein Automatismus der Pflichtschuldigkeit. Kein Applaus, der ihm ein Lächeln ins Gesicht triebe. Oder versank es nur in jenem Halbdunkel, in das der Konzerthaussaal getaucht war? Diese Lichtverhältnisse jedenfalls stellten am Samstagabend die Vorzeichen auf etwas, das sich im 19. Jahrhundert etabliert hatte: das entrückt-religiös erlebte Konzert. Und am ehesten darf wohl Sokolov mit dieser Tradition liebäugeln: Die Virtuosität des Russen ist wenig mehr als Rüstzeug, das Mysterium vielmehr die Entwicklung, die das Notenmaterial unter seinen Händen nimmt. ..."

2011Bearbeiten

2012Bearbeiten

  • Meisterpianist Sokolov: Aus dem Augenblick für die Ewigkeit, von Werner Theurich, in: Siegel Online, 28.1.2012, 11.2.2012
    • "Wenn Grigory Sokolov spielt, hört man bekannte Stücke ganz neu. Der russische Pianist nimmt kaum CDs auf, er verzaubert im Konzertsaal. Seine Solo-Abende gehören zum Besten, was die Klassikszene zu bieten hat - davon gibt es jetzt Live-Mitschnitte. ..."
  • Feingeist an den Tasten, von Klaus Ackermann, in: op-online.de, 29.2.2012, 29.2.2012
    • "Frankfurt - Geheimnisvolles Halbdunkel und ein wie selbstvergessener Mann am Klavier: Konzertabende mit Grigory Sokolov sind immer ein Ereignis."