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D richards
b. Edwardsville, Illinois, Pianistin; lebt und arbeitet in Amsterdam und in Köln.

BiographieBearbeiten

Deborah Richards studierte Klavier an der Eastman School of Music in Rochester, New York, Abschluss mit Auszeichnung bei der italienischen Pianistin Maria Luisa Faina. Sie reiste mit einem Fullbright Stipendium für ein Aufbaustudium nach Köln (bei Wilhelm Hecker und Aloys Kontarsky. Seit 1976 wurde sie zunehmend als Spezialistin auf dem Feld neuer Musik wahrgenommen, arbeitete als Interpretin, Lehrerin und Dozentin. Von 1979 bis 1992 war sie Mitglied des Kölner Clementi-Trios, welche Werke junger Komponisten uraufführte und Aufnahmen für Rundfunk und CD-Einspielungen machte. Sie unterstützt aktiv Komponistinnen, u.a. als Vertreterin des Frau Musica (nova) e.V. seit 1984. Richards ist gleichzeitig auch im Kreisen historischer Aufführungspraxis bekannt, seit 1980 spielt sie auf Originalinstrumenten wie auch als Partnerin in der Kammermusik. "Ihr eigenes Instrument wurde von Monika May (Marburg an der Lahn, 1991) gebaut und ist eine Nachbildung eines von Anton Walter gefertigten Klaviers (Wien, um 1795)." [1]. Seit 1993 spielt Deborah Richards im Bozza Mansion Project (Amsterdamer Ensemble für experimentelle Musik in wechselnder Besetzung). [2]

DiskographieBearbeiten

Deborah Richards hat Werke von Fanny Hensel, Clara Schumann, Rebecca Clarke und Germaine Tailleferre eingespielt, darüber hinaus Werke von Schönberg, Ives, Satie und Schostakowitsch. Einspielungen zeitgenössischer Musik sind z.T. in enger Zusammenarbeit mit den Komponisten entstanden, darunter die Aufnahmen der Soloklavierstücke von Charles Koechlin, Barbara Heller, Clarence Barlow, Philip Corner, John McGuire, Pauline Oliveiros, Christian Wolff und Walter Zimmermann. [3]

1985Bearbeiten

  • Charles Ives - Piano Pieces (CD: Wergo WER 60112-2, LP: Wergo WER 60112-1), darauf: Three Quarter-Tone Pieces For Two Pianos zusammen mit Herbert Henck [4]

1987Bearbeiten

  • John McGuire - Frieze for four pianos [zusammen mit Gérard Frémy, Herbert Henck u. Pi-hsien Chen, Ltg.: Péter Eötvös], (LP: Edition Michael F. Bauer MFB LP 001, Frankfurt am Main), Aufnahmen: 12.–13.9.1984 in Köln (Musikhochschule, Raum 001) [5]
  • John Mc Guire - 48 Variations for Two Pianos (zusammen mit Herberth Henck) CD: LARGO Records LARGO 5108, LP: LARGO 5008, Köln) Aufnahmen: 28.–31.7.1986 in Frankfurt am Main (Hessischer Rundfunk, Großer Sendesaal) [6]

1991Bearbeiten

Beiträge zu SammelwerkenBearbeiten

  • Erik Satie - Socrate / John Cage ‎– Cheap Imitation (CD: Wergo WER 6186-2), zusammen mit Hilke Helling, Herbert Henck, Deborah Richards spielt: Eric Satie: Socrate [7]

1992Bearbeiten

  • Charles Koechlin – Paysages Et Marines Op. 63 / Nocturne Chromatique Op. 33 / L'Ancienne Maison De Campagne Op. 124 (CD: cpo 999 054-2) [8]
  • Clara Wieck-Schumann - Sämtliche Lieder - Isabel Lippertz + Deborah Richards (CD: Bayer Records BR 100 206 CD)

1997Bearbeiten

  • Barbara Heller - Scharlachrote Buchstaben (CD: Wergo WER 6610-2)

Fußnoten/VerweiseBearbeiten

  1. Booklet zur CD Barbara Heller - Scharlachrote Buchstaben, Wergo/Mainz 1997
  2. Quellen: bt-sound.com, 3.3.2013, Übersetzung: P4F; Booklet zur CD Barbara Heller - Scharlachrote Buchstaben, Wergo/Mainz 1997, S. 6-7
  3. siehe: Booklet zur CD Barbara Heller - Scharlachrote Buchstaben, Wergo/Mainz 1997, S. 7
  4. Discogs und Diiscogs, beide 3.3.2013
  5. herbert-Henk.de, 3.3.2013
  6. herbert-Henk.de, 3.3.2013
  7. Discogs, 3.3.2013
  8. Discogs, 3.3.2013

BibliographieBearbeiten

WebBearbeiten

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